Die Provision ist das zentrale Element Ihres Partnerprogramms. Sie bestimmt, wie attraktiv Ihr Programm fuer Publisher ist — und wie profitabel es fuer Sie bleibt. In diesem Artikel stellen wir die gaengigsten Provisionsmodelle vor und helfen Ihnen bei der Wahl.
Pay-per-Sale (PPS) — der Standard
Beim Pay-per-Sale-Modell zahlen Sie eine Provision nur dann, wenn durch den Publisher ein tatsaechlicher Verkauf zustande kommt. Das ist das mit Abstand haeufigste Modell im E-Commerce.
Zwei Varianten:
- Prozentuale Provision: z.B. 10% vom Netto-Warenwert. Skaliert mit der Bestellgroesse. Ideal fuer Shops mit unterschiedlichen Warenkorbwerten.
- Feste Provision: z.B. 5€ pro Bestellung. Planbar und einfach. Ideal wenn Ihre Produkte aehnliche Margen haben.
Empfehlung: Fuer die meisten Onlineshops ist eine prozentuale Provision zwischen 5% und 15% ein guter Startpunkt. Pruefen Sie Ihre Marge: Die Provision sollte maximal 20-30% Ihrer Nettomarge ausmachen.
Pay-per-Lead (PPL)
Beim Pay-per-Lead zahlen Sie fuer qualifizierte Kontaktdaten — z.B. eine Registrierung, Newsletter-Anmeldung oder Angebotsanfrage. Dieses Modell eignet sich besonders fuer:
- Dienstleistungen mit laengerem Verkaufsprozess
- B2B-Produkte mit Beratungsbedarf
- Software-Trials und kostenlose Testphasen
Typische Provision: 2€ bis 50€ pro Lead, je nach Qualitaet und Branche.
Staffelprovisionen
Staffelprovisionen belohnen Ihre besten Publisher mit hoeheren Saetzen:
| Monatlicher Umsatz | Provision |
|---|---|
| 0 - 1.000€ | 8% |
| 1.001 - 5.000€ | 10% |
| 5.001 - 20.000€ | 12% |
| ab 20.001€ | 15% |
Vorteil: Motiviert Publisher zu mehr Engagement. Die besten Partner fuehlen sich wertgeschaetzt und bleiben Ihrem Programm treu.
Individuelle Publisher-Provisionen
Fuer besonders wertvolle Partner lohnen sich individuelle Konditionen. Ein grosser Vergleichsportal-Betreiber bekommt vielleicht 12% statt der Standard-8%, dafuer liefert er aber auch ueberproportional viel Traffic.
Mit PAREBA koennen Sie fuer jeden Publisher individuelle Provisionsssaetze hinterlegen — ohne den Standard fuer alle anderen zu aendern.
Lifetime-Provisionen
Bei Abo-Modellen oder wiederkehrenden Kaeufen koennen Sie Lifetime-Provisionen anbieten: Der Publisher erhaelt nicht nur fuer den Erstkauf eine Provision, sondern auch fuer alle Folgekäufe des vermittelten Kunden.
Beispiel: Ein Publisher vermittelt einen Kunden, der monatlich fuer 50€ bestellt. Bei 5% Lifetime-Provision erhaelt der Publisher jeden Monat 2,50€ — ein starker Anreiz, hochwertige Kunden zu vermitteln.
Cookie-Laufzeit als Provisions-Element
Die Cookie-Laufzeit bestimmt, wie lange ein Klick dem Publisher zugeordnet wird. Uebliche Werte:
- 30 Tage: Standard in den meisten Branchen
- 60-90 Tage: Fuer Produkte mit laengerem Entscheidungsprozess
- 7 Tage: Fuer Impulskauf-Produkte mit schneller Conversion
Eine laengere Cookie-Laufzeit macht Ihr Programm attraktiver fuer Publisher, kostet Sie aber nichts zusaetzlich — solange der Kauf tatsaechlich ueber den Publisher-Link initiiert wurde.
Fazit: So finden Sie das richtige Modell
- E-Commerce / Onlineshop: Pay-per-Sale (prozentual), 5-15%, 30 Tage Cookie
- SaaS / Software: Pay-per-Sale + Lifetime, oder Pay-per-Lead fuer Trials
- Dienstleistungen: Pay-per-Lead, 5-30€ pro qualifiziertem Kontakt
- Grosse Programme: Staffelprovisionen + individuelle Publisher-Saetze
Starten Sie mit einem einfachen Modell und optimieren Sie basierend auf den Ergebnissen. Die meisten erfolgreichen Programme entwickeln ihre Provisionsstruktur ueber die Zeit weiter.